Über

Häufig sind Examensklausuren von aktueller höchstrichterlicher Rechtsprechung inspiriert. Daher sollte sich jeder Examenskandidat mit wichtigen aktuellen Entscheidungen auseinandersetzen. Doch bleiben häufig nur die Kernaussagen im Gedächtnis. In der Klausur kann es dann an Genauigkeit und Differenzierung fehlen und das Gutachten zu dem eigentlich bekannten Urteil gelingt nicht so recht.

Damit du es besser machst und einen echten Vorteil im Examen hast, arbeiten wir die Urteile examensgerecht für dich auf. Dabei beschränken wir uns nicht auf die bloße Wiedergabe des Urteilstextes. Wir wollen dir lieber eine gutachterliche Lösung an die Hand geben, die auch die klausurrelevanten Literaturmeinungen aufgreift. Dazu schaffen wir an geeigneten Stellen Vernetzungen. Denn vernetztes Wissen bleibt länger da – davon sind wir überzeugt.



Antonia Cohrs

Strafrecht

Antonia promoviert im Bereich des Medizinstrafrechts am Lehrstuhl von Frau Prof. Dr. Susanne Beck, LL.M. (LSE). Ihr Tipp für Examenskandidaten: die Pausen und auch Urlaube nicht zu vergessen und zu unterschätzen. Wir alle brauchen auch einmal einen Moment Ruhe, um daraus wieder neue Kraft zu schöpfen. Mit meiner Lerngruppe hatte ich feste Urlaube vorab eingeplant und unseren Lernplan dementsprechend gestaltet. So konnten wir ohne ein schlechtes Gefühl unsere freien Tage genießen.

Christian Denz

Öff.-Recht

Christian promoviert am Lehrstuhl von Professor Dr. Christian Wolf und ist dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Ausrichtung des Soldan Moot Courts zuständig. Sein Tipp: „Den Lehrplan für das Examen so zu gestalten, dass immer der Spaß an der Materie Jura erhalten bleibt. Denn nur Etwas das man mit Freude macht, kann man auch erfolgreich machen“.

Julian Kay

Zivilrecht

Julian ist Referendar am Oberlandesgericht Celle und wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer Boutique für Insolvenzrecht. Sein Tipp für die Examensvorbereitung: „Die Erkenntnis, dass man gar nicht alles bis in das kleinste Detail wissen kann, beruhigt enorm. Stattdessen sollte man möglichst viele Fälle in der Lerngruppe lösen sowie Klausuren schreiben und so automatisch lernen, dass man trotz möglicher Wissenslücken unter Anwendung der Grundprinzipien zu guten Lösungen kommen kann.“

Lea Köhne

Öff.-Recht

Lea bereitet gerade ihre Promotion im Verfassungsrecht vor und arbeitet nebenher am Lehrstuhl von Professor Dr. Epping. Ihr Tipp ist: „Sich Mitstreiter zu suchen, die die Examensvorbereitung mit einem durchstehen. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Außerdem macht Jura zusammen viel mehr Spaß und man kann vom Wissen anderer unglaublich profitieren!“

Simon Künnen

Zivilrecht

Simon promoviert im Bereich Legal Tech am Lehrstuhl von Prof. Dr. Christian Wolf. Sein Tipp: Bildet eine Lerngruppe und diskutiert so viel und intensiv über Themen wie möglich. Ein gut erreichbares Lernziel für jeden Tag hält die Motivation oben. Die (externe) tägliche Lernkontrolle verfestigt das Wissen, schützt vor Selbstbetrug und markiert das Ende des Lerntages.

Maximilian Nussbaum

Strafrecht

Maximilian promoviert im Bereich des Medienstrafrechts am Lehrstuhl von Prof. Dr. Susanne Beck, LL.M. (LSE). Sein Tipp für die Examensvorbereitung: „In 25-Minuten-Einheiten lernen und dann fünf Minuten Pause. Das erleichtert den Gang zum Schreibtisch, erhält die Konzentration und zeigt die effektive Lernzeit!“

Johann Remé

Öff.-Recht

Johann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl von Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf, LL.M. In seiner Examensvorbereitung setzte er auf Klausurtraining und eine Lerngruppe. Sein Tipp ist, beim Lernen rechts und links nach Fragen zu suchen, die man nicht einfach beantworten kann. Diese später dann nachlesen oder versuchen sich bzw. der Lerngruppe zu erklären. So bleibt man neugierig, wissensdurstig und motiviert.

Moritz Stamme

Strafrecht

Moritz arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Sascha Ziemann und bereitet seine Promotion in einem kapitalmarkt- bzw. bankrechtlichen Thema vor. Sein Tipp für die Examensvorbereitung: Seid ehrlich zu euch selbst. Es gibt manchmal Tage, an denen es nicht läuft und man lieber Kraft für einen neuen Tag tanken sollte. Nutzt die Chancen einer Lerngruppe; die Erfahrung schweißt zusammen und motiviert.

Martin Suchrow

Öff.-Recht

Martin bereitet gerade eine Promotion im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte vor. Seine Examensvorbereitung hat er mit Lerngruppe und ohne Rep gemacht und mit zwei wunderbaren Menschen mehr gelernt, als er jemals für möglich gehalten hätte. “Schließt Banden und macht die Examensvorbereitung so, wie sie für euch funktioniert.”

Simon Thies

Zivilrecht

Simon ist Referendar am Oberlandesgericht Celle und Richterassistent am Amtsgericht Hannover. Sein Tipp: „Ein langfristiger Lernplan schafft Struktur und teilt den Berg an Themen in machbare Häppchen. Durch einen kurzen Blick kann man sich vergewissern, dass alles „nach Plan“ läuft, noch genug Zeit bis zu den Klausuren ist und man seine wohl verdiente Freizeit ruhigen Gewissens genießen kann.“

Jonas Vonjahr

Zivilrecht

Jonas hat kürzlich den staatlichen Teil des ersten Staatsexamens abgeschlossen und befindet sich aktuell im Schwerpunktstudium. Sein Tipp: „Redet über Jura. Gespräche mit anderen Studierenden tragen dazu bei, das Examenswissen zu festigen und erleichtern durch den Austausch unterschiedlicher Sichtweisen den Zugang zu den Lerninhalten sowie deren Verständnis.“

Ahneshka Ziolkowski

Strafrecht

Ahneshka ist Referendarin am Oberlandesgericht Celle. Ihr Tipp für Examenskandidaten: Definiert Euer Ziel. Setzt euch bewusst hohe Ziele, der Wille, diese zu erreichen, wird Euch voranbringen. Es gibt keine unerreichbaren Ziele, es gibt nur mangelnden Ansporn.


Wir haben immer wieder darüber gesprochen, wie wir am besten dazu beitragen können, dass in juristischen Texten keine Stereotypen reproduziert und keine Vorurteile genährt werden. Wir haben uns auch darüber Gedanken gemacht, wie wir Gleichberechtigung durch unsere Texte – soweit dies durch Texte überhaupt möglich ist – fördern können. In diesem Ziel sind wir uns alle einig.


examensgerecht ist aber kein Verlag, der für die Beiträge eine Schreibweise vorgibt, sondern wir sind eine Gruppe von Autorinnen und Autoren, die das Ziel der Gleichberechtigung auf verschiedenen Wegen verfolgen – auch in unserer Sprache.


Wir sind uns deshalb einig, dass wir wo möglich und angemessen die weibliche Form verwenden, wenn wir unsere Sachverhalte bilden, es sei denn es ist, z.B. auf Grund des Sachverhalts selbst, notwendig, von männlichen Beteiligten auszugehen – oder wir würden dadurch Stereotype reproduzieren oder, wenn wir gemischte Gruppen von Menschen darstellen.


Darüber hinaus hat jede Autorin und jeder Autor eine präferierte Form des Umgangs mit geschlechtersensibler und/oder geschlechtergerechter Sprache. Hier macht examensgerecht keine Vorgaben, sondern schätzt auch hier die verschiedenen Ansätze. Deshalb finden sich in unseren Texten verschiedene Formen der geschlechtergerechten Sprache.